To open

Ich habe jetzt einen sehr schönen Begriff gefunden: to open.
Sich ein anderen Person öffnen.
Beim Sex oder auch einfach wenn ich mich mit jemandem treffe.

Es ist so schön, runter zu kommen, zu atmen, bei sich selbst anzukommen.
Danach die Fühler nach Außen zu strecken, weich zu werden, sensibel. Und die andere Person in sich „hineinsinken“ zu lassen; also, sie mit allem wahrzunehmen und diese Empfindung durch sich hindurchsickern zu lassen.
Sich mit seiner Wärme zu verbinden und die andere Person mit dieser Wärme anzuschauen.
So entsteht unglaublich tiefe Berührung… ich fühle mich danach so schön genährt…

Erstellt am: 02.01.2013

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Let’s quink! Oder: Fliegen

I’m simply a bit overwhelmed! XD
Wie schön diese Welt ist…

Was passiert, wenn ich mich für all die positiven Möglichkeiten offen machen?
Wenn ich meine Erwartungen und Ängste gehen lasse, und mich für das bestmögliche, was in einer Situation passieren kann, öffne?
Stell dir diese Frage einmal und lasse in deiner Phantasie zirkulieren.
(http://letsquinkgaia.blogspot.de/)

Ich sehe dann El Mundo Bueno und El Mundo Male.
Ich erahne, wie schön diese Welt eigentlich sein könnte

Dann werde ich über mich hinauswachsen, denn dann werde ich die größtmögliche Person werden, die ich sein kann, und die größten Dinge tun, die ich tun kann.
Und da muss ich erstmal hineinwachsen!!! Diese Perspektive auszuhalten…

Es ist wie Fliegen, wie dünne Luft atmen, …
Dann werde ich frei und furchtlos, offen, neugierig, jung, alt, sensibel, wachsam, beschenkt. Reich. Zuhause.

Erstellt am: 21.12.2013

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Eine Idee zu Gefühlen

Vor ein paar Wochen bin ich einer Anordnung von Gefühlen auf einem Seminar begegnet. Ich denke, es gibt davon noch mehr und andere; aber diese macht für mich gerade Sinn und ich finde sie hilfreich. Deswegen will ich sie teilen.

1. Anpassung & Schutzschicht, Maske
2. Neid, Schuld, Hass, Eifersucht, Ärger (Sekundärgefühle)
3. Freude, Trauer, Wut, Angst (Primärgefühle)
4. Liebe und Mitgefühl
5. der unverletzte Kern

Sie eignet sich für eine Meditation oder wenn ich jemandem, ganz GfKmäßig, nicht auf Anhieb mit Mitgefühl begegnen kann.
Ich beginne damit, in mich hinein zu atmen, mich zu entspannen und hinein zu fühlen, „wo“ ich mich gerade befinde. In welcher der Schichten bin ich gerade?

Dort lasse ich mich dann erstmal stehen und fühle hinein.
Wenn ich den Impuls habe tiefer zu gehen, kann ich testen, ob das für mein Selbst gerade passt.

Ich will so gern noch mehr in Liebe und Mitgefühl schwelgen oder meinen inneren Kern genießen. Aber wie ich von einer weisen Frau namens Suscha im Zegg lernen durfte, wollen auch Rachsucht und Häme lustvoll ausgekostet* werden…

 

* wohlgemerkt: nicht zerstörend und nicht gegen jemanden gerichtet; nicht „gegen“ das Leben (jemand anderes oder dein eigenes), sondern „für“ das Leben (eben genießend)

Erstellt am: 05.03.2014

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Meditationen

Hier sind zwei Meditationen, die ich gestern und heute hilfreich fand. Ich habe seit langem, langem nicht so gut geschlafen.
Sie sind einfach aus dem entstanden, was mir in dem Moment gut tat und geholfen hat. Keine vorgefertigten aus einem Buch, sondern wie in einem Traum, in dem ich die Bilder schaffe und forme, die mir gut tun.

Die erste: An die Welt abgeben.
Ich stelle mir „die Welt“ als eine alte, zugleich zeitlose Frau vor. Ich versuche gerade, das Gefühl in Worte zu fassen… sie ist fest, konkret in der Mitte, irden natürlich, zugleich offen am Rand. Warm und doch in sich geschlossen.
Sie öffnet ihr Hand. Ich reiche ihr meine und gebe alles ab, was ich noch zu tragen habe. Ich spüre die Schwere, die Härte, die künstlichen Grenzen. Have to’s and need to’s, Aufgaben, Verantwortlichkeiten, Sorge, Trauer. Alles, was noch auf mir liegt.
Ich vertraue es ihr an. Ich gebe es „in ihre Hände“, dass sie dafür sorgt. (Zum Guten wie zum Schlechten)
Ich lasse meine Hand in ihrer und spüre das Vertrauen.

 

Zweite: Hinabsinken.
Danach habe ich mich schon so lange gesehnt! Gestern war ich schon ziemlich tief, ich weiß aber, es geht noch tiefer. Es ist wie in einem endlosen, zeitlosen Raum sein. Tief, dunkel, warm, samtig, weich.

Aber zuerst bin ich an der Oberfläche. Ich spüre all den „thrill“ des Tages. Aufregung. Müdigkeit und doch nicht einschlafen können.
Also atme ich erstmal.
Ich spüre noch einmal in dem Wirbel von Aufregung hinein, lasse mich verwirbeln.
Und dann beginne ich zu sinken. Wie unter eine Wasseroberfläche lasse ich mich tiefer gleiten. Ich kann die Oberfläche von unten sehe, ich kann die Emotionen sehen, ich kann auch noch (verschwommen) sehen, was außerhalb des Wasser ist, was dort liegt und das Wirbeln ausgelöst hat. Ich gehe in „tiefere“ Emotionen.

Exkurs:
Vor ein paar Wochen wurde mir folgende Übersicht gezeigt, und wenn ich nicht auf Anhieb auf Stufe Vier komme, kann ich die Schichten darüber nach einander durchspüren.
1. Anpassung & Schutzschicht, Maske
2. Neid, Schuld, Hass, Eifersucht, Ärger (Sekundärgefühle)
3. Freude, Trauer, Wut, Angst (Primärgefühle)
4. Liebe und Mitgefühl
5. der unverletzte Kern

Es tut auch gut, in den unverletzlichen (und gleichzeitig so schön fragilen ^^) inneren Kern hineinzuspüren. Aber diesmal nehme ich eine andere Abzweigung.
Ich lasse mich in dieses warme Gefühle gleiten, was ich jetzt so komisch als „transzendentale Liebe“ beschreiben würde. (manchmal fliegen mir einfach so Worte in den Kopf; habe eben auf Wikipedia auch noch einmal nachgeschlagen, was „transzendental“ bedeutet)  Es ist irgendwie unpersönlich und gleichzeitig vollkommen da. Ich spüre es. Dann lasse ich mich tiefer gleiten, wie in einem Ozean. Nur ohne Wellengang, Widerstand und nicht nass. Aber schon wie umhüllt. Ich sinke tiefer hinab in den Ozean, ich spüre es. Es wird ruhiger. Die Welt da oben reicht nicht hinab. Ich nehme sie nicht mehr wahr, nur dass es oben heller ist. Ich fühle Ruhe, alles wie gedämpft. Ich gehe tiefer und es wird dunkel. Es ist warm. Als ob mein Körper nicht mehr getrennt existiert, oder nur mein innerer Kern hierhin kommt. Der ist da und hell und lebendig.
Es ist absolute Ruhe. Gleichzeitig bin ich in einem Raum in meinem Innern.
Es geht noch tiefer, das weiß ich. Da war ich gestern nur nicht. Darunter kommt so etwas wie aufgelöst sein, nicht getrennt existieren, einfach nur sein, unglaublich entspannt. Verbunden sein. Ohne mit irgendwas Konkretem verbunden zu sein. Etwas tiefer hört dann auch mein Bewusstsein auf. Das erahne ich zumindest.

Und danach wache ich auf, komplett entspannt, genährt; gestärkt, bereit für den nächsten Tag, was auch immer vor mir liegt.
Als wäre ich einmal in der Mutter Schoß hinabgestiegen. In die Erde. und hätte mich an ihrem heißen Kern im Innern gewärmt und mit Energie durchspült.

Erstellt am: 29.12.2013

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Sex? Ja, bitte.

Aus aktuellem Anlass hier ein paar Regeln. Ich finde sie derart selbstverständlich, dass ich mir nie die Mühe gemacht habe, sie auszuformulieren. Es geht um Flirten. Um Feuer. Um Sex. Um Spaß haben.
Hier seien ein paar Richtlinie an künftige Sexual- und Flirtpartner aus meiner Sicht geschrieben:

1. Mach klar, was du willst.
Das heißt nicht, forsch auf die andere Person zuzugehen. Zuerst heißt das, in das, was du empfindest einzutauchen. In das Feuer, es zu spüren. Und es dadurch spürbar zu machen. Dann genügt ein Blick, um der anderen Person mitzuteilen, was abgeht.

2. Spielen.
Spielen heißt Spannung aufbauen und Spaß. Spielen heißt, einander zu ertesten und zu erkunden. Spielen heißt, das Feuer des anderen zu ertesten und anzufachen; zu genießen.
Wie ein Tango… vor – zurück, Bewegung – Spannung.
Bei den Händen, den Armen, dem Rücken anfangen; dann zu sensibleren Hautpartien.
Streicheln mit Fingernägeln und kräftigen Berührungen abwechseln – aber Streicheln ist IMMER gut zum Anfangen.

3. Nicht folgen.
Wenn ich mich zurückziehe, heißt das, ich mag etwas nicht. Oder ich bin noch nicht bereit dafür. NICHT FOLGEN.
Schauen. Inne halten, oder einen Schritt zurückgehen.
Falls jemand das nicht mitbekommst, werde ich steif und verspannt an der Stelle; anschließend ziehen sich meine Augenbrauen ziehen sich zusammen und danach ist vorbei.

Erstellt am: 02.01.2013

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Verbundenheit – Weichheit – Liebe

Ich hatte folgenden hilfreichen Gedankengang in den letzten Tagen:Wenn ich mich einsam fühle, heißt das, dass ich mich von anderen getrennt und nicht mit anderen Menschen (dem Lebendigen?) verbunden fühle. Und dann hilft es mir, in die Natur zu gehen.

Wenn ich mich verbunden fühle, gibt es noch etwas: dass ich mir erlaube zu lieben. Ich weiß überhaupt nicht, was lieben hier meint. Vielleicht meint es nur, diese Verbundenheit zu spüren und zu leben… sie zuzulassen…? Aber ich muss mir bewusst diese Erlaubnis geben und mich dafür entscheiden. Ich hatte eine Begegnung mit einem Mann und sie hat mich an etwas sehr schön Weiches erinnert. Dieses Weiche hat auch damit zu tun. Ist das der Ort, wo die Verbundenheit und dieses Lieben wohnt?

Das spannende ist, dass als ich mir erlaubt habe zu lieben, ich automatisch auch Liebe zu mir empfinde. :-)

Erstellt: 28.11.2013

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Kurzfunk – Was will ich?

Hier ein kurzer Lichtblitz:

Ich habe ja meinen Zoo an Anteilen und dann komme ich noch krass aus dem Kopf und habe auch noch die Tendenz, es anderen recht machen zu wollen; kurz: ich bin oft verwirrt, was ich gerade möchte.

Jetzt habe ich die ultimative Frage dafür gefunden:
Womit kann ich mich jetzt am meisten beschenken?

Klingt simpel, aber probiert es mal aus. Hinstellt, warten, was aus dem Körper kommt, welches Gefühl. Wenn nichts kommt, weiter warten.

Ich kriege darauf jedenfalls ein ziemlich konkretes Feedback. Und gleich einen Vorgeschmack, der mich prompt veranlasst, mich in Bewegung zu setzen. ^ ^

 

(der GfK-Umweg über die Bedürfnisse ist meinem Körper zu abstrakt, da kriege ich keine so direkte und intensive Antwort)

Erstellt am: 04.12.2013

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Inneres Kind

Ich habe begonnen, mich um mein inneres Kind zu kümmern.
Ich habe es schon vorher versucht, aber jetzt hat es eine vollkommen neue Qualität gewonnen. Ich werde Erwachsen.
Und gleichzeitig wird mein Kind frei.

Ich glaube, dass es mir durch die Aufstellung ermöglicht worden ist. Dort sind zwei Sachen passiert: Ich konnte mich von der Situation mit meiner Mutter lösen und ich habe Kontakt bekommen zum Urweiblichen.

Die Situation meiner Mutter wurde gelöst. Ich glaube, sie hat mich das erste Mal als Kind gesehen. (stellvertretend natürlich)

Am Ende habe ich die ganze mütterliche Kraft meiner Ahnenreihe gespürt, vier Generationen vor mir mit Personen vertreten. Das war wie Nest. Ein Beobachter sagte, es fühlte sich für ihn an wie vollkommener Frieden.

Und jetzt, jetzt kann ich mein Kind sehen. Jetzt kann ich mich auch dazu aufraffen, mich der Aufgabe anzunehmen, mich um es = mich zu kümmern.

Erstellt am: 19.11.2013

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Männlich – Weiblich

Also, ich bin ja auch mit Gender infiziert, aber gerade denke ich um.

Ich will, dass jeder Mensch sich frei entfalten kann und das Recht hat, er selbst zu sein.
Das gilt auch für die Kategorie Männlich – Weiblich. Und diese sehe ich nicht als Dichotomie (http://de.wikipedia.org/wiki/Dichotomie) sondern als Pole. Und zwischen Nord- und Südpol liegt ein ganzer Globus! Jeder Mensch darf sich frei entscheiden, wann er wie wie viel was sein will.

Was ich aber so langsam nicht mehr glaube, ist, dass Frauen und Männer gleich sind. Es gibt keine klare Trennung, aber unterschiedliche Qualitäten und Tendenzen, dass diese oder jene bei Männern bzw. bei Frauen stärker vorkommt.

Ich finde es spannend, Unterschiede zu bemerken und Qualitäten zu spüren und bin gespannt, welche Bilder Männer benutzen und womit sie sich identifizieren.

Ich finde es spannend, meine unterschiedlichen Qualitäten in mir zu nähren und auszuleben.

Und manchmal ist es einfach hilfreich zu wissen, dass Männer (und solche auf dem Weg dahin ^^) anders sozialisiert sind. Ich habe festgestellt, dass es eine Tendenz zu minimalistischem Kommunikationsverhalten gibt. Das heißt nicht, dass alle männlichen Wesen so handeln, aber ich finde gut, dass in Betracht ziehen zu können. Dann heißt nämlich keine Antwort auf eine Nachricht nicht „Desinteresse“ sondern „Mag mich schon mit dir treffen, kann gerade aber noch nicht zusagen und melde mich deswegen bis ich es weiß noch nicht“. Hat für mich einen riesigen Unterschied gemacht, das zu entdecken.

Vielleicht fühle ich mich gerade von selbstzentrierte, selbstbewussten Männern, die mit ihrer eigenen Kraft in Berührung sind, und ihrer Klarheit angezogen, weil ich diese Bereiche gerade in mir selbst entwickeln will. Oder weil ich es schön finde, mich daran „als Frau“ abzubilden, zu kontrastieren. Ich weiß es nicht.

Ich will keine vorzementierten Bilder, die sagen, was „Frau“ und was „Mann“ ist. Genauso wenig kann ich mich mit der Proklamation des Gleichseins zufrieden geben. Ich will forschen!

Ich habe eine Ansatzpunkt: Für Männer lautet die entscheidende Frage in ihrer Persönlichkeitskonstruktion als Mann „Bin ich männlich?“; Frauen fragen „Bin ich schön?“. Aber die Frage, um wirklich „männlich“ oder „weiblich“ zu werden, lautet schlicht „Wer bin ich?“. Denn ein Mensch, der er selbst ist (, und weiß, wer er selbst ist), ist schön und kraftvoll. Jedwedes Geschlechts.

Erstellt am: 14.11.2013

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Der Zoo meiner Teilchen

Meine inneren Anteile

Was sind Anteile? Anteile sind bestimmte Qualitäten meiner Persönlichkeit. Ich kann ein verspieltes Kind sein, eine erotisch-sinnliche Frau oder eine knallharte Kriegerin. Und das alles bin ich. XD
Mit einem Anteil verbinde ich bestimmte Denk- und Gefühlsperspektiven, auch Fähigkeiten oder Talente. Meine Kleine hat ein Talent für Humor, während meine Erwachsene liebend-fürsorglich ist und supergerne (= lecker) kocht.

Mit meiner Vorstellung der Anteile kann ich innere Zustände, die mich verwirren, in einzelne Teile entwirren. Ich kann besser verstehen, welche Bedürfnisse sich blockieren und wie ich sie in Harmonie bringe. Ich bekomme auch ein besseres Gespür dafür, welche Bedürfnisse ich habe. Vor allem um mein inneres Kind kümmere ich mich viel.
Und nachdem ich das jetzt ein paar Wochen getan habe, merke die Bedürfnisse meiner „Erwachsenen“.

Folgende Anteile von mir habe ich bisher kennen gelernt:

– Erwachsene: die Ordnende Instanz, ich kümmere mich darum, dass ich in mir harmoniere und meine Anteile zusammenspielen, entspricht meinem tatsächlichen Alter

– innere Kind/ die Kleine: Das bin ich, in verschiedene Altersstufen als Kind. Wenn ich Angst habe, verletzlich bin, Schutz brauche, mich überfordert fühle, auch manchmal, wenn ich traurig bin; oder: voller Lebensfreude, Verspieltheit, närrisch, glücklich, Sonnenschein, unschuldig.
Ich zähle auch Erinnerung an Erfahrungen in meiner Kindheit dazu.
Und es ist auch die Ebene, auf der ich mich mit anderen verbinde und ganz berührbar bin.

– Kriegerin: alles, was Wumms macht, Spannung, Kämpfe, Stärke; gerade nehme ich zwei wahr: zu einer gehört Macht und Wildheit, Übermut und Leidenschaft (Bewegung), die andere ist schwarzer Fels, rau und unzerstörbar, zeitlos und hart, unverrückbar.

– die alte weise Frau: Sie hat sich mir erst letzte Nacht vorgestellt; es tut gut als Erwachsene noch einen Teil dabei zu haben, der älter ist. Sie „weiß“ alles, sie hat alles schon gesehen. Sie versteht alles. Sie macht dir einen Tee, setz dich zu ihr, und weiß, „Es ist alles in Ordnung. Es wird alles gut.“ Sicherheit, Verstandenwerden, Rat.

– wahres Wesen: das, was mich im Kern ausmacht, was ich bin, wer ich bin; der unverletzte innere Kern; sehr alt, wenn nicht zeitlos

– das Weib: meine Erotik, Körperlichkeit, Lust; guter Kontakt zur Kriegerin

– männlicher Teil: so ganz weiß ich noch nicht, wie viel er ist, aber meine Kleine fidnet es total super, auch einen „Vater“ zu habe, ein männliches Gegenüber

 

Anteile sind ein super Handgriff zur Nichtidentifiktion. Ich kann diesen Teil in mir wahrnehmen, beobachten und annehmen, ohne in ihm gefangen zu sein.
Es hilft mir sehr zum Beispiel, meine Angst wahrzunehmen – das heißt, nicht abzuspalten oder zu ignorieren – ohne mich von ihr lähmen zu lassen. Oder ich kann mich besser um mich kümmern, wenn ich traurig bin; ich kann die Trauer unterschiedlichen Anteilen zuordnen und weiß dadurch, was mir gerade gut tut.

Erstellt am: 16.11.2013

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