Einfach mal „sterben“ gehen…

Vorweg: Ja, ich finde den Titel kontrovers. Aber das geht gerade in meinem Hirn vor und bringt mich weiter…

Das klingt jetzt ganz schön hart. Und ich finde es auch ganz schön krass, dass ich das so formuliere. Nur irgendwie, stimmt es so…

Aber vorhin war gerade anstrengend. Ich war schon den ganzen Tag aktiv und dann mit Krücken den Dachboden hoch und mit Wäsche wieder runter. Und auf dem Rückweg dachte ich, „Ich muss das nicht tun. Ich muss nicht dieses Leben leben. Ich kann auch einfach sterben gehen.“ Ich bin frei darin, dieses Leben zu leben oder auch nicht.

Und in diesem Satz steckte war. Ich merkte, dass ich mich gerne hinlegen wollte und „ein bisschen sterben“ wollte. Einfach hinlegen und loslassen und akzeptieren. Sterben ist das ultimative Ende, das ultimative Loslassen, Hinnehmen, Annehmen. Und es geht nur um mich.

Ich konnte es vorhin noch nicht in seiner tiefen Bedeutung umsetzen. Aber ich merke, dass es ein Schritt ist, zu mir zu kommen.

Ich „sterbe“, ich lasse alles hinter mir, und komme damit zu mir.

Und ich muss es wirklich so drastisch formulieren. Ich lasse alle Ängste, alle Beziehungen zu anderen Menschen, was ich alles tun müsste, die Welt im Ganzen hinter mir. Ich verlasse mein Leben und komme dabei zu mir.

Sterben geht nur mich und meinen Körper an. Und es ist okay.

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